
A05_Wenn die Hochschule zur Zielscheibe wird: Umgang, Resilienz und kollegiale Unterstützung
Donnerstag, 17. September 2026 11:30 - 12:45 CEST
ReferentInnen: Annika Middeldorf, Kristin KüterKategorie: 🟥 Workshops
Anfeindungen, unsachliche Kritik und gar Bedrohungen treffen nicht nur Forschende und Hochschulleitungen, sondern auch uns Kolleg*innen aus der Hochschulkommunikation. Ihnen kommunikativ zu begegnen ist Teil unserer Arbeit. Aber (digitale) Angriffe treffen uns auch persönlich. Dieser Beitrag mit Hochschulkommunikator*innen und Kolleg*innen des Scicomm-Supports bietet Raum, um über Erfahrungen zu sprechen und sich gegenseitig zu stärken. Es geht um Fragen wie: Warum entstehen Anfeindungen überhaupt und warum treffen sie in der Regel nicht die Person, sondern die Institution, für die sie spricht? Was steckt hinter dem Bedürfnis nach Projektionsflächen, und welche Dynamiken führen dazu, dass Hochschulen zum Ziel werden? Und was hilft konkret im Alltag im Umgang mit Anfeindungen, was eher nicht? Der Beitrag ist als offener Austausch im Safer Space gedacht. Erfahrungen, Unsicherheiten und Strategien sind gleichermaßen willkommen.
RednerInnen
Annika Middeldorf RednerIn
Teamleitung Social Media
Freie Universität Berlin
Annika Middeldorf leitet das Social-Media-Team der Freien Universität Berlin. Sie bringt langjährige Erfahrung in Content-Erstellung, kanalspezifischer Strategieentwicklung und im Community Management mit, besonders in Krisensituationen und bei polarisierenden Themen. Forschende der FU Berlin berät sie beim Umgang mit digitalen Angriffen. Als Teil der IQ Social Media des Bundesverbands Hochschulkommunikation hat sie an den „Handlungsempfehlungen zum Schutz und zur Entlastung von Community Manager*innen an Hochschulen" mitgearbeitet. Digitale Anfeindungen kennt sie nicht nur als kommunikative Herausforderung, sondern auch als persönliche Erfahrung aus dem Arbeitsalltag.
Kristin Küter RednerIn
Scicomm-Support
Kristin Küter ist Expertin in der Unterstützung und Beratung von Wissenschaftler*innen und Wissenschaftskommunikator*innen, die Angriffe und Anfeindungen erleben, und bringt diese Expertise in ihrer Position beim Scicomm-Support ein. Zuvor war sie bereits bei Wissenschaft im Dialog u.a. im Projekt Wissenschaft kontrovers tätig. Vor ihrem Einstieg in die Wissenschaftskommunikation sammelte die Sozialwissenschaftlerin Erfahrung in der Krisenkommunikation, als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie in der Spitzenhotellerie.